Aktuelles
Ehrenamt ist Ehrensache
Die SZ Nothilfe e.V. wurde 1997 auf Initiative einzelner Redakteure der Schwäbischen Zeitung gegründet. Die Intention war, Menschen in Not im Kreis Ravensburg über Spendenaufrufe zu unterstützen. Der Verein arbeitet eng mit den Beratungsstellen im Landkreis Ravensburg zusammen und unterstützt in vielen Einzelfällen durch die im Jahresverlauf eingehenden Spenden. Die Summe der Unterstützungen liegt im 6-stelligen Bereich. Die Mitglieder des Vereins – sowohl im Schussental wie im Allgäu – arbeiten alle ehrenamtlich. Die SZ Nothilfe e.V. Ravensburg freut sich neben einer Vielzahl an Spenden auch über interessierte Ehrenamtliche, die uns bei der Entscheidung über die vielen Einzelanträge fachkundig unterstützen möchten. Wir treffen uns einmal monatlich zu virtuellen oder Präsenzsitzungen, um über die eingegangenen Hilfsanträge zu entscheiden. Seit Jahresbeginn 2024 sind wir auch im Rahmen der Projektförderung aktiv.
Lust auf ehrenamtliche Mitwirkung ?
Der SZ Nothilfe e.V. Ravensburg sucht Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Mit einem gesunden Menschenverstand und eventueller Fachkenntnis im Sozialbereich wären Sie das potentielle Mitglied.
Haben wir Ihr Interesse an einer engagierten ehrenamtlichen Mitarbeit geweckt? Wir freuen uns über einen Kontakt per E-Mail: antrag.sz.nothilfe@gmx.de
SZ Nothilfe baut Projektförderung weiter aus
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Bericht aus der Hauptversammlung des SZ Nothilfe e.V. Ravensburg vom 16. Dez. 2025. |
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Ravensburg Für schnelle Einzelfallhilfe für Menschen in Not im Kreis Ravensburg ist die SZ-Nothilfe seit nahezu 30 Jahren bekannt. Seit 2024 hat der gemeinnützige Verein sein Aufgabenfeld nochmals erweitert etzt werden zusätzlich Projekte unterstützt, die Menschen und Familien in finanziell schwierigen Verhältnissen das Leben erleichtern sollen. |
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Diese Projektförderung macht inzwischen rund die Hälfte des Jahresetats aus, die der in zwei Regionalgruppen im Schussental und im Allgäu ehren- amtlich tätige Verein zum großen Teil aus Spenden und Bußgeldern bestrei- tet.
So haben die Tafelläden im Schussental und im Allgäu 30.000 Euro |
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erhalten, um angesichts der stark gestiegenen Nachfrage zusätzlich benö- tigte Lebensmittel einzukaufen und die DRK-Tafel in Ravensburg nochmls |
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10.000 Euro für die Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeugs. 5000 Euro wurden für Lebensmittelgutscheine bewilligt, die von Wohlfahrtsorganisationen unbürokratisch verteilt werden können – wenn Menschen auch im vermeintlich reichen Oberschwaben schlichtweg Hunger und kein Geld haben. |
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Unterstützt wurden Ferienfreizeiten für Kinder, deren Familien sich keinen Urlaub leisten können, ebenso Besuche auf einem Tierbauernhof für Kinder aus dem Ravensburger Frauen- und Kinderschutzhaus. Auch der Dornahof in Altshausen profitierte mit einer Unterstützung für den Auf- bau eines Wohnprojekts für wohnsitzlose Frauen sowie für schnelle Einzelfall- hilfe, die in der Außenstelle im Württemberger Hof in Ravensburg geleistet wird.
Das Projekt Mahlzeit der katholischen Kirchengemeinde Weingarten er- hielt einen Zuschuss, ebenso das Fairkauf-Café oder die Vesperkirche Auch bei der nächsten Vesperkirche in Ravensburg wollen die Ehrenamt- lichen der SZ-Nothilfe wieder Präsenz zeigen und einen Spendenscheck von 5.000 Euro übergeben.
Bei der Jahreshauptversammlung am 16. Dez. 2025 im Ravensburger Medienhaus wurde dieses auf Projektförderung erweiterte Engagement begrüßt. Die Vorsitzende Angelika Vogler-Rieger und Schatzmeister Karl- Josef Gelder würdigten die Expertise der insgesamt 30 ehrenamtlich Aktiven der SZ-Nothilfe-Regionalgruppen Schussental und Allgäu. Um auch bei der Auswahl der geförderten Projekte dem Satzungszweck des Vereins – Hilfe für Menschen in Not im Kreis Ravensburg – zu entsprechen, wurde eigenes eine „Ideenschmiede“ unter Vorsitz von Reiner Sterk eingerichtet.
Dort können gerne entsprechende Projektanträge gestellt werden unter E-Mail: antrag.sz.nothilfe@gmx.de. Die Projektförderung ermöglicht es den entsprechenden Institutionen, aus dem ihnen zugedachten Fördertopf ohne mühsame Einzelanträge ihre praktische Hilfe zu leisten. „Das ist sehr entlastend, spart Zeit und Arbeit und gibt eine gewisse Sicherheit“, so Roswitha Elben-Zwirner, Leiterin des Ravensburger Frauenhauses, die auch bei der SZ-Nothilfe aktiv ist.
Doch die bewährte Einzelfallhilfe geht unvermindert weiter. 40 Unterstütz- ungen – im Durchschnitt rund 800 Euro – wurden 2024 von der Allgäu- gruppe bewilligt, wie die Vorsitzende Susi Weber aus Wangen berichtete. Über 40.000 Euro wurden – nach eingehender Prüfung und Beratung in den monatlichen Arbeitssitzungen –von der Schussentalgruppe für Einzelfallhilfe bewilligt. Dabei zeigte sich erneut, dass für Menschen in prekären Lebens- situationen auch kleine Finanzlücken zur großen Katastrophe werden. Dann können die Nebenkosten nicht mehr bezahlt werden, der Strom wird abgestellt, die Wohnung bleibt kalt oder es droht gar die Kündigung. Wie schwierig es ist, im Notfall eine bezahlbare neue Wohnung zu finden, das zeigte sich auch im Jahresbericht für 2024 in den vielen Nachfragen nach Übernahme der Mietkaution.
Nur dank zahlreicher Spender kann die SZ-Nothilfe überhaupt ihre Arbeit leisten, so Schatzmeister Karl-Josef Gelder. Neben der Unterstützung durch Firmen und Institutionen wie Carthago, Moosmann, Round Table, Volksbank Ravensburg oder EnBW sei aber leider das allgemeine Spendenauf-kommen zurückgegangen, so Gelder, der stets mit dem Verweis auf ge‐ ringste Verwaltungskosten von rund 500 Euro im Jahr für die SZ-Nothilfe wirbt: „Bei uns kommt alles Geld direkt bei den Hilfesuchenden an.“
Dabei kann sich die SZ-Nothilfe auf die bewährte gute Zusammenarbeit mit den maßgeblichen Institutionen und Fachberatungsstellen verlassen, die im Namen ihrer Klienten um konkrete Unterstützung bitten: beispielsweise Caritas und Diakonie, Pro Familia und Arkade, Frauenhaus und Jugendhilfe oder die Sozialämter. So ist die professionelle Vorprüfung und gegebenen- falls fachliche Begleitung gewährleistet. Bestenfalls ist damit die – im Regel- fall – einmalige finanzielle Unterstützung durch die SZ-Nothilfe nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Info: Spendenkonten der SZ-Nothilfe bei der Volksbank Ravensburg IBAN DE91 6309 0100 0302 0000 03 oder der Kreissparkasse Ravensburg IBAN DE36 6505 0110 0048 0019 20,
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